Spülmaschine reinigen: So werden Sieb, Sprüharme und Innenraum sauber

Spülmaschine reinigen gehört zu den wichtigsten Pflegeschritten in der Küche. Fett, Speisereste, Kalk und Reinigungsmittel können sich mit der Zeit im Sieb, an den Sprüharmen, an Dichtungen und im Innenraum ablagern. Die Folge sind unangenehme Gerüche, schlechtere Spülergebnisse oder Gläser und Geschirr, die nach dem Programm nicht richtig sauber werden.

Eine gründliche Reinigung bedeutet deshalb mehr, als nur gelegentlich einen Maschinenreiniger durchlaufen zu lassen. Besonders Sieb, Sprüharme und Türdichtungen sollten regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf von Hand gereinigt werden.

In diesem Ratgeber zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du deine Spülmaschine reinigen kannst, welche Bereiche häufig vergessen werden und was gegen Fett, Kalk und Gerüche hilft.

Spülmaschine reinigen und Sieb im Innenraum säubern

Kurzantwort: Wie reinigt man eine Spülmaschine richtig?

Nimm zuerst das Sieb heraus und entferne Speisereste. Kontrolliere anschließend die Sprüharme, wische Dichtungen und Türbereiche ab und entferne sichtbare Ablagerungen im Innenraum. Danach kann bei Bedarf ein geeigneter Maschinenreiniger in einem leeren Spülgang verwendet werden.

Wichtig: Reinigungsmittel niemals miteinander mischen und immer die Pflegehinweise des Geräteherstellers beachten.

Warum sollte man die Spülmaschine regelmäßig reinigen?

Während eines Spülgangs werden Fett, Speisereste und Reinigungsmittel durch die Maschine gespült. Ein Teil dieser Rückstände kann sich jedoch in Bereichen sammeln, die vom normalen Spülwasser nicht vollständig gereinigt werden.

  • Speisereste bleiben im Sieb hängen.
  • Fett kann sich im Innenraum und an Dichtungen absetzen.
  • Sprüharme können durch kleine Partikel oder Kalk beeinträchtigt werden.
  • Feuchtigkeit und organische Rückstände können Gerüche verursachen.
  • Bei hartem Wasser entstehen zusätzlich mineralische Ablagerungen.

Wer die Spülmaschine regelmäßig kontrolliert und verschmutzte Bereiche früh reinigt, verhindert, dass sich starke Ablagerungen entwickeln. Gleichzeitig lassen sich viele Probleme mit Geruch oder schlechten Spülergebnissen bereits durch eine gründliche Reinigung lösen.

Inhaltsverzeichnis

Spülmaschine reinigen: 7 Schritte im Überblick

Eine gründliche Reinigung beginnt bei den Bauteilen, an denen sich Speisereste und Fett besonders leicht sammeln. Arbeite deshalb am besten von den herausnehmbaren Teilen bis zum Innenraum.

  1. Spülmaschine ausräumen: Geschirr und lose Teile entfernen.
  2. Sieb herausnehmen: Speisereste entfernen und Filter unter warmem Wasser reinigen.
  3. Sprüharme kontrollieren: Düsen auf Verstopfungen prüfen und Ablagerungen lösen.
  4. Dichtungen reinigen: Türdichtung und Randbereiche mit einem feuchten Tuch auswischen.
  5. Innenraum säubern: Speisereste, Fett und sichtbare Ablagerungen entfernen.
  6. Kalk kontrollieren: Mineralische Ablagerungen nur mit geeigneten Mitteln behandeln.
  7. Pflegegang durchführen: Bei Bedarf einen geeigneten Maschinenreiniger nach Herstellerangabe verwenden.

Wie häufig du deine Spülmaschine reinigen solltest, hängt von der Nutzung ab. Ein Haushalt, in dem die Maschine täglich läuft, sollte Sieb und Innenraum naturgemäß häufiger kontrollieren als ein Haushalt mit wenigen Spülgängen pro Woche.

Geöffnete Spülmaschine mit sichtbarem Sieb und Sprüharm

Sieb und Filter der Spülmaschine reinigen

Das Sieb gehört zu den wichtigsten Stellen bei der Reinigung. Es sitzt normalerweise am Boden der Spülmaschine und verhindert, dass größere Speisereste in den Wasserkreislauf gelangen.

Mit der Zeit können sich dort Essensreste, Fett, kleine Papierstücke oder andere Rückstände sammeln. Ein stark verschmutzter Filter kann unangenehm riechen und die Leistung der Maschine beeinträchtigen.

So gehst du beim Sieb vor

  1. Spülmaschine ausschalten und unteren Geschirrkorb herausziehen.
  2. Sieb entsprechend der Bedienungsanleitung lösen.
  3. Grobe Speisereste über dem Müll entfernen.
  4. Filter unter warmem fließendem Wasser abspülen.
  5. Festsitzende Rückstände mit einer weichen Bürste lösen.
  6. Sieb kontrollieren und wieder richtig einsetzen.

Verwende keine Metallbürsten oder scharfen Gegenstände. Feine Kunststoff- oder Metallbereiche des Filters können dadurch beschädigt werden.

Wenn du das Sieb besonders gründlich säubern möchtest, findest du alle Schritte in unserem Ratgeber Spülmaschinenfilter reinigen.

Sprüharme der Spülmaschine kontrollieren und reinigen

Die Sprüharme verteilen das Wasser während des Spülprogramms auf das Geschirr. In ihren kleinen Düsen können sich Kalkpartikel, Speisereste oder andere Ablagerungen festsetzen.

Eine einfache Kontrolle ist schnell erledigt: Drehe die Sprüharme vorsichtig mit der Hand. Sie sollten sich frei bewegen können und nicht an Geschirrkörben oder anderen Teilen hängen.

Sind einzelne Düsen sichtbar verstopft, sollten die Sprüharme – sofern laut Bedienungsanleitung möglich – ausgebaut und unter fließendem Wasser ausgespült werden. Verwende zum Lösen von Rückständen keine Gewalt.

Nicht vergessen: Ein schlechtes Spülergebnis muss nicht automatisch am Reinigungsmittel liegen. Verstopfte Sprüharme, ein verschmutzter Filter oder falsch eingeräumtes Geschirr können ebenfalls dazu führen, dass Teller und Gläser nicht richtig sauber werden.

Dichtungen und Türbereich der Spülmaschine reinigen

Die Türdichtung wird beim normalen Spülgang nicht überall vollständig gereinigt. Gerade an den Seiten, am unteren Türbereich und in kleinen Falten können sich Fett, Speisereste und Feuchtigkeit sammeln.

Wische die Dichtung mit einem weichen, feuchten Tuch ab. Bei stärkeren Verschmutzungen kann etwas mildes Spülmittel helfen. Anschließend mit klarem Wasser nachwischen und trockenreiben.

Kontrolliere gleichzeitig die Bereiche rund um das Türscharnier und den unteren Rand. Dort sammeln sich häufig Rückstände, die man bei geschlossener Maschine kaum sieht.

Dichtung der Spülmaschine mit einem weichen Tuch reinigen

Innenraum der Spülmaschine gründlich reinigen

Nach Sieb, Sprüharmen und Dichtungen folgt der Innenraum. Entferne zunächst sichtbare Speisereste vom Boden der Maschine. Kontrolliere besonders den Bereich unter dem Filter und rund um den Ablauf.

Wische erreichbare Flächen mit einem feuchten Tuch ab. Bei Edelstahl-Innenräumen können Fettfilme oder matte Ablagerungen sichtbar sein. Verwende dafür nur Mittel, die laut Hersteller für deine Spülmaschine geeignet sind.

Vergiss auch die Innenseite der Tür nicht. Im Bereich des Reinigerfachs und entlang der unteren Türkante können sich Spritzer und Rückstände ansammeln.

Eine regelmäßige manuelle Reinigung ist sinnvoll, weil ein heißer Spülgang nicht automatisch jeden Bereich der Maschine erreicht.

Kalk und Ablagerungen in der Spülmaschine entfernen

Bei hartem Leitungswasser können sich im Innenraum, an Sprüharmen und in anderen wasserführenden Bereichen mineralische Ablagerungen bilden. Besonders sichtbar sind sie häufig als helle oder weißliche Rückstände auf Edelstahlflächen.

Bevor du zu einem Entkalker greifst, solltest du unterscheiden, ob es sich tatsächlich um Kalk handelt. Matte Beläge können auch aus Fett, Reinigungsmittelresten oder einer Kombination verschiedener Rückstände bestehen.

  • Weiße, harte Ablagerungen: können auf Kalk hindeuten.
  • Schmierige Beläge: entstehen eher durch Fett und Speisereste.
  • Pulvrige Rückstände auf Geschirr: können auch mit Reiniger, Salz oder Dosierung zusammenhängen.
  • Milchige Gläser: müssen nicht zwangsläufig durch Kalk verursacht sein.

Für stärkere mineralische Ablagerungen solltest du nur Mittel verwenden, die für Geschirrspüler geeignet sind. Beachte dabei immer die Anleitung des Geräteherstellers und die Dosierung des jeweiligen Produkts.

Bei Kalk direkt im Geschirrspüler hilft dir unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung Spülmaschine entkalken. Weitere allgemeine Informationen zum Umgang mit Kalk findest du zusätzlich unter Kalk entfernen im Haushalt.

Regeneriersalz ist kein klassischer Kalkreiniger:
Das Salz unterstützt die Wasserenthärtungsanlage der Maschine. Es dient damit vor allem dazu, die Enthärtung während des normalen Betriebs zu ermöglichen. Bereits vorhandene starke Kalkablagerungen werden dadurch nicht einfach entfernt.

Warum Regeneriersalz wichtig sein kann

Viele Geschirrspüler besitzen eine integrierte Enthärtungsanlage. Sie reduziert die Wasserhärte während des Spülvorgangs. Dafür benötigt das Gerät spezielles Regeneriersalz.

Wie die Enthärtungsanlage eingestellt werden muss, hängt von der örtlichen Wasserhärte und vom jeweiligen Gerät ab. Die benötigten Werte findest du beim Wasserversorger und in der Bedienungsanleitung der Maschine.

  • Nur spezielles Regeneriersalz verwenden.
  • Salz ausschließlich in den dafür vorgesehenen Behälter geben.
  • Nicht mit normalem Speisesalz ersetzen.
  • Enthärtungsstufe entsprechend der Wasserhärte einstellen.
  • Hinweise des Geräteherstellers beachten.

Zum Thema Regeneriersalz erstellen wir später einen eigenen ausführlichen Ratgeber. Dort können wir auch erklären, wie Wasserhärte, Salzverbrauch und Spülergebnis zusammenhängen.

Regeneriersalz in den Salzbehälter der Spülmaschine nachfüllen

Was tun, wenn die Spülmaschine stinkt?

Unangenehme Gerüche entstehen häufig nicht plötzlich, sondern entwickeln sich aus feuchten Speiseresten, Fett und Ablagerungen. Besonders das Sieb und schwer erreichbare Stellen im unteren Maschinenbereich sollten deshalb zuerst kontrolliert werden.

Typische Ursachen sind:

  • Speisereste im Filtersystem,
  • Fettablagerungen im Innenraum,
  • verschmutzte Türdichtungen,
  • Rückstände rund um den Ablauf,
  • lange Standzeiten bei geschlossener Maschine,
  • dauerhaft überwiegend sehr niedrige Spültemperaturen.

Geruch Schritt für Schritt beseitigen

  1. Geschirr ausräumen.
  2. Sieb herausnehmen und gründlich reinigen.
  3. Bereich unter und rund um das Sieb kontrollieren.
  4. Türdichtungen und Kanten auswischen.
  5. Sprüharme auf Rückstände prüfen.
  6. Innenraum von sichtbarem Fett und Schmutz befreien.
  7. Bei Bedarf anschließend einen geeigneten Pflegegang durchführen.

Bleibt der Geruch trotz gründlicher Reinigung bestehen, kann auch ein Problem mit Ablauf, Schlauch oder Installation dahinterstecken. In diesem Fall sollte nicht einfach immer mehr Reiniger verwendet werden.

Bleibt der Geruch bestehen, findest du die ausführliche Fehlersuche in unserem Ratgeber Spülmaschine stinkt. Dort behandeln wir auch Ablauf, stehendes Wasser und mögliche technische Ursachen.

Welche Hausmittel eignen sich für den Geschirrspüler?

Im Internet werden zahlreiche Hausmittel empfohlen. Nicht jedes Mittel ist jedoch für jedes Gerät oder jedes Bauteil sinnvoll. Besonders bei Säuren sollte man vorsichtig sein, da Dichtungen, Metalle und andere Materialien unterschiedlich reagieren können.

HausmittelMöglicher EinsatzWorauf achten?
Warmes WasserSpeisereste und leichte VerschmutzungenFür Sieb und herausnehmbare Teile meist der beste erste Schritt
Mildes SpülmittelFettige Rückstände an herausnehmbaren TeilenSparsam verwenden und gründlich abspülen
ZitronensäureMineralische AblagerungenNur verwenden, wenn Geräte- und Produkthinweise dies erlauben
EssigWird häufig gegen Kalk empfohlenNicht pauschal einsetzen; Säure kann bestimmte Materialien und Dichtungen belasten
NatronGerüche und einzelne VerschmutzungenNicht wahllos mit anderen Reinigern kombinieren

Für die normale mechanische Reinigung von Sieb, Dichtung und herausnehmbaren Teilen reichen häufig warmes Wasser, eine weiche Bürste und bei fettigen Rückständen etwas mildes Spülmittel.

Reinigungsmittel und Hausmittel niemals miteinander mischen. Insbesondere säurehaltige Mittel dürfen nicht mit anderen chemischen Reinigern kombiniert werden.

Du bist bei einem Reinigungsproblem unsicher?
Im kostenlosen Putzhelfer kannst du Verschmutzung und Bereich auswählen und dir eine passende Vorgehensweise anzeigen lassen.

Wann ist ein Maschinenreiniger sinnvoll?

Ein Maschinenreiniger kann die regelmäßige manuelle Pflege ergänzen. Er ersetzt jedoch nicht das Entfernen von Speiseresten aus dem Sieb oder die Reinigung sichtbar verschmutzter Dichtungen und Sprüharme.

Die sinnvollste Reihenfolge ist deshalb:

  1. Filter und Sieb manuell säubern.
  2. Sprüharme kontrollieren.
  3. Dichtungen und Innenraum auswischen.
  4. Grobe Ablagerungen entfernen.
  5. Erst anschließend bei Bedarf einen Maschinenreiniger nach Anleitung verwenden.

HAKA Maschinenreiniger für Spülmaschinen

Der HAKA Maschinenreiniger ist laut Hersteller für Spül- und Waschmaschinen vorgesehen und kann die Pflege schwer erreichbarer Bereiche ergänzen. HAKA empfiehlt bei der Anwendung im Geschirrspüler ebenfalls, vorhandene Rückstände zunächst aus dem Filtersystem zu entfernen.

Damit passt das Produkt gut als Ergänzung zu der hier beschriebenen manuellen Reinigung. Beachte dabei immer die Dosierung auf dem Produkt sowie die Hinweise des Geräteherstellers.

Werbung / Partnerlink: Wir sind HAKA Partner. Wenn du über den folgenden Link bestellst, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Weitere HAKA-Produkte und deren Einsatzbereiche findest du in unserem Überblick HAKA – welches Produkt wofür?.

Pulver, Tabs und Salz gehören nicht alle zur Maschinenreinigung

Spülmaschinenpulver, Tabs und Regeneriersalz erfüllen andere Aufgaben als ein Maschinenreiniger. Pulver und Tabs sind für den normalen Spülgang gedacht, während Regeneriersalz die Enthärtungsanlage des Geräts unterstützt.

Deshalb würden wir diese Produkte nicht als Lösung für jede Verschmutzung empfehlen. Sie werden später vor allem in den Ratgebern zu schlechten Spülergebnissen, Pulver oder Tabs sowie Regeneriersalz ausführlicher behandelt.

Spülmaschine mit Sieb Bürste und Maschinenreiniger pflegen

Typische Fehler bei der Reinigung der Spülmaschine

Viele Probleme entstehen nicht durch zu seltenes Putzen, sondern durch ungeeignete Methoden. Besonders aggressive Reiniger oder falsch eingesetzte Hausmittel können Dichtungen, Kunststoffe und Metallteile unnötig belasten.

1. Nur einen Maschinenreiniger durchlaufen lassen

Ein Pflegeprogramm erreicht nicht automatisch Speisereste im Sieb, Schmutz in Dichtungsfalten oder verstopfte Sprüharmdüsen. Sichtbare Verschmutzungen sollten deshalb zuerst von Hand entfernt werden.

2. Sieb und Filter vergessen

Im Filtersystem sammeln sich Speisereste und Fett. Wird dieser Bereich längere Zeit nicht kontrolliert, können Gerüche entstehen und Rückstände im Spülwasser verbleiben.

3. Essig oder Säuren ohne Prüfung verwenden

Ein Hausmittel ist nicht automatisch materialschonend. Säuren können je nach Konzentration und Gerät bestimmte Dichtungen oder andere Bauteile angreifen. Halte dich deshalb an die Pflegehinweise des Herstellers.

4. Reinigungsmittel miteinander mischen

Maschinenreiniger, Entkalker, Hausmittel und andere Reinigungsprodukte sollten niemals beliebig kombiniert werden. Verwende immer nur ein geeignetes Mittel entsprechend seiner Anleitung.

5. Sprüharme mit Metallgegenständen bearbeiten

Nadeln, Draht oder andere harte Gegenstände können Düsen beschädigen. Entferne einen Sprüharm nach Bedienungsanleitung und spüle ihn möglichst mit Wasser aus.

6. Regeneriersalz mit Reiniger verwechseln

Spülmaschinensalz unterstützt die Enthärtungsanlage des Geräts. Es wird nicht als Reinigungsmittel im Innenraum verteilt und ersetzt keinen Entkalker oder Maschinenreiniger.

7. Technische Probleme immer mit Reinigung lösen wollen

Bleibt Wasser in der Maschine stehen, läuft es nicht richtig ab oder erscheinen Fehlermeldungen, kann ein technisches Problem vorliegen. Wiederholte Reinigung hilft dann möglicherweise nicht weiter.

Weitere typische Fehler bei der Haushaltsreinigung findest du in unserem Ratgeber Putzfehler im Haushalt.

So bleibt der Geschirrspüler länger sauber

Eine regelmäßige Grundpflege ist deutlich einfacher, wenn starke Ablagerungen gar nicht erst entstehen. Dafür reichen im Alltag einige kleine Gewohnheiten.

  • Grobe Speisereste vor dem Einräumen entfernen.
  • Sieb regelmäßig kontrollieren und bei sichtbarer Verschmutzung säubern.
  • Sprüharme gelegentlich auf freie Düsen prüfen.
  • Passenden Reiniger entsprechend Herstellerangabe dosieren.
  • Regeneriersalz und Klarspüler entsprechend Gerät und Wasserhärte verwenden.
  • Geschirr so einräumen, dass sich Sprüharme frei drehen können.
  • Türdichtungen und Randbereiche bei Bedarf auswischen.
  • Gelegentlich ein geeignetes Programm mit höherer Temperatur verwenden, sofern die Bedienungsanleitung dies vorsieht.

Auch eine Überdosierung von Reiniger ist nicht automatisch besser. Entscheidend sind das verwendete Produkt, die Wasserhärte, das Programm und die Vorgaben des Geräteherstellers.

Saubere geöffnete Spülmaschine nach der regelmäßigen Pflege

Hilfreiches Zubehör für die Pflege

Für die manuelle Reinigung brauchst du normalerweise keine große Ausstattung. Besonders praktisch sind kleine weiche Bürsten, mit denen sich Filter, Kanten und schwer erreichbare Bereiche reinigen lassen.

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Für die eigentliche Maschinenpflege ist dagegen ein speziell dafür vorgesehenes Produkt sinnvoller als verschiedene Haushaltsreiniger gleichzeitig einzusetzen.

Pulver, Tabs oder Salz: Was braucht eine Spülmaschine?

Reiniger, Regeneriersalz und Maschinenreiniger erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Das wird häufig verwechselt.

ProduktAufgabeWann verwendet?
SpülmaschinenpulverReinigung des GeschirrsBei normalen Spülprogrammen
Spülmaschinen-TabsReinigung des Geschirrs in vordosierter FormBei normalen Spülprogrammen
RegeneriersalzUnterstützt die EnthärtungsanlageIm vorgesehenen Salzbehälter
KlarspülerUnterstützt Trocknung und Ablauf des WassersIm Klarspülerbehälter
MaschinenreinigerPflege des GeräteinnenraumsBei Bedarf entsprechend Produktanleitung

Zu Pulver oder Tabs und zum richtigen Einsatz von Regeneriersalz erstellen wir eigene Ratgeber. Dadurch können wir Dosierung, Wasserhärte und Spülergebnis ausführlicher behandeln, ohne diesen Grundartikel unnötig aufzublähen.

Warum Wasserhärte und richtige Dosierung wichtig sind

Die örtliche Wasserhärte beeinflusst unter anderem die Einstellung der Enthärtungsanlage und die benötigte Dosierung bestimmter Produkte. Deshalb lohnt es sich, die Wasserhärte beim zuständigen Wasserversorger nachzuschlagen und die Maschine entsprechend der Bedienungsanleitung einzustellen.

Allgemeine Informationen zur Wasserhärte sowie zu Calcium und Magnesium im Trinkwasser bietet auch das Umweltbundesamt.

Häufige Fragen zum Spülmaschine reinigen

Wie oft sollte man eine Spülmaschine reinigen?

Eine feste Frist gilt nicht für jeden Haushalt. Das Sieb sollte regelmäßig kontrolliert werden. Bei sichtbaren Speiseresten, Fettbelägen oder unangenehmem Geruch ist eine Reinigung sofort sinnvoll. Eine stärker genutzte Maschine braucht naturgemäß häufiger Pflege.

Was sollte man zuerst reinigen?

Beginne beim Sieb und den gut erreichbaren Bereichen. Anschließend Sprüharme, Türdichtungen und Innenraum kontrollieren. Ein Maschinenreiniger ist erst danach eine mögliche Ergänzung.

Kann man eine Spülmaschine mit Essig reinigen?

Essig sollte nicht pauschal verwendet werden. Je nach Gerät und Konzentration können empfindliche Materialien und Dichtungen belastet werden. Prüfe deshalb immer die Herstellerhinweise.

Warum riecht die Maschine trotz Reinigung?

Mögliche Ursachen sind verbliebene Speisereste, ein verschmutzter Ablaufbereich oder ein Problem mit Schlauch und Abfluss. Bleibt der Geruch bestehen, sollten diese Bereiche genauer geprüft werden.

Warum wird das Geschirr trotz sauberer Maschine nicht sauber?

Die Ursache muss nicht an Verschmutzungen im Gerät liegen. Auch falsch eingeräumtes Geschirr, blockierte Sprüharme, ungeeignete Dosierung, Wasserhärte oder das gewählte Programm können das Spülergebnis beeinflussen.

Muss Regeneriersalz auch bei Multitabs eingefüllt werden?

Das hängt vom Gerät, der Wasserhärte und den Herstellerangaben ab. Bei vielen Maschinen bleibt die integrierte Enthärtungsanlage auf Regeneriersalz angewiesen. Maßgeblich ist deshalb die Bedienungsanleitung deiner Spülmaschine.

Kann ein Maschinenreiniger das Sieb sauber machen?

Speisereste und stärkere Ablagerungen sollten vorher manuell aus dem Sieb entfernt werden. Ein Maschinenreiniger ersetzt diese mechanische Reinigung nicht.

Fazit: Eine saubere Spülmaschine beginnt beim Sieb

Wer seine Spülmaschine reinigen möchte, sollte zuerst Sieb, Sprüharme, Dichtungen und sichtbare Bereiche kontrollieren. Häufig lassen sich Speisereste, Fett und leichte Ablagerungen bereits mit warmem Wasser, einem weichen Tuch und einer kleinen Bürste entfernen.

Maschinenreiniger können diese Pflege sinnvoll ergänzen, ersetzen aber nicht die manuelle Reinigung. Bei Kalk spielt außerdem die richtige Einstellung der Wasserenthärtung eine wichtige Rolle.

Damit bildet dieser Ratgeber die Grundlage unseres Spülmaschinen-Bereichs. Zu den häufigsten Problemen findest du bereits eigene Anleitungen zum Spülmaschinenfilter reinigen, zu Gerüchen aus der Spülmaschine und zum Spülmaschine entkalken. Weitere Themen wie Sprüharme, Regeneriersalz sowie Pulver oder Tabs können den Bereich später ergänzen.

Bei einem konkreten Reinigungsproblem kannst du außerdem unseren kostenlosen Putzhelfer nutzen.

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